Aktionstag „La Via Campesina“

La Via Campesina

In Sehlis begehen wir den Aktionstag „La Via Campesina“ in diesem Jahr zum fünften Mal und wollen wieder Inhaltliches mit Praxis und Selber-Tun verbinden, Ernstes mit Lustigem – mit Groß und Klein. Wieder geht es um die „Ernährungs-souveränität“ und Perspektiven für eine bessere Entwicklung – vor Ort und weltweit.

Dieser Aktionstag findet zu einer Zeit statt, in der Kleinbäuer_innen und Land-arbeiter_innen in ihren Kämpfen zunehmender Repression ausgesetzt sind: So wurde Anfang März Berta Caceres, die Koordinatorin des Bürgerrats der Allgemeinen und Indigen Organisationen von Honduras (COPINH), ermordet, eine Woche später wurde in Kolumbien ein Mitglied der Land-arbeiter_innen-Assoziation von Arauca getötet, drei weitere Mitglieder von FENSUAGRO wurden inhaftiert. Dies sind nur einige Beispiele für Bedrohungen, Inhaftierungen und Attentaten auf Menschen, die für ihre Rechte als Kleinbäuer_innen und Landarbeiter_innen eintreten. [MEHR INFOS: http://viacampesina.org]
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No Border Camp 2016

No Border Camp 2016Today, with neoliberalism established across the planet, it is clear that capitalist relations are being intensified, together with nationalism and patriarchy. Fences and borders are being built not only in the physical space, but also across social relationships. However, the movements and transnational struggles of migrants are constantly producing new cracks in the system, new thresholds and pathways into an unexplored world.

More specifically, transnational and global agreements further liberalize “free” markets and the lifting of tariff restrictions further ensure property rights for the wealthy. At the same time the former social contract of the welfare state is breaking down and the neoliberal state is claiming the role of manager-partner of companies, keeping for itself solely the army and the police in order to retain some of its administrative and legislative power. Gender oppression, racism and fascism are being remobilized for the control of populations.

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Hausbesetzung in Leipzig

Wir müssen redenAm 05.032016 wurde in der alten Führerscheinbehörde (Platostr. / Prager Str.) ein Social Center in Leipzig geschaffen. Binnen kurzer Zeit war die Polizei mit mehreren Hundertschaften sowie dem Polizeipräsidenten Merbitz vor Ort. Das aggressive Auftreten der Beamten, die in voller Montur mit Kameras und Tränengas ausgestattet waren, ließ eine gewaltvolle Räumung vermuten. Mit Ordnungsbürgermeister Rosenthal konnte eine Duldung bis Montag ausgehandelt werden. (mehr…)

Einladung an die radikale Linke

Einladung von …Ums Ganze an die radikale Linke zu einem Treffen zwecks Planung einer Mitmach-Kampagne und Verständigung über die kommenden Tage Wir müssen reden

So schnell kann es gehen. Nach der erfolgreichen Erpressung Griechenlands durch Troika und Bundesregierung schien im Sommer erstmal wieder linke Ratlosigkeit angesagt – selbst bei denen, die keine große Hoffnung in die staatliche Zähmung des Kapitalismus oder ein soziales Europa setzen. Aber die Siegesfeier des Europas, in dem „nun wieder deutsch gesprochen“ werden sollte, war ziemlich kurz. Zahllose Menschen umgingen die Abschottung der Festung und kamen trotz mehrfach gestaffelter Grenzen und einem gewalttätigen Rassismus auf den Straßen einfach selber ins Herz des Krisenregimes. Das Ergebnis: Das Dublin-System der Abschottung und Abschiebung ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung ist auch ein Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit einer breiten & grenzübergreifenden antirassistischen Bewegung.

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Neonaziaufmärsche am 12.12 in Leipzig-Connewitz verhindern

Straight outta ConnewitzAm 12.12 wollen Neonazis einen Sternmarsch durch Leipzig-Connewitz durchführen. Angemeldet sind aktuell drei Demonstrationen aus dem Spektrum von „Thügida“ (Michael Fischer), „Offensive für Deutschland“ (Silvio Rösler) und „Die Rechte“– Sachsen (Alexander Kurth). Insgesamt rechnen die Veranstalter mit bis zu 1000 Teilnehmer*innen.

Der ausgewählte Stadtteil ist dabei nicht wahllos ausgesucht. Connewitz stellt im braunen Sachsen eine besondere Nachbarschaft da, in der Menschen nicht Gefahr laufen unbehelligt angegriffen zu werden, wo sich kein rassistischer Mob bildet und wo Flüchtlinge nicht unbeantwortet polizeilichen Kontrollen unterzogen werden. Genau dieser Zustand ist den Nazis und Rassist*innen von „Die Rechte“, „OfD“ und wie sie alle heißen, genauso wie dem Freistaat Sachsen ein Dorn im Auge. Denn hier laufen die deutschen Zustände nicht so reibungslos ab, wie im restlichen Sachsen.
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