Infoladen-G16 http://infoladeng16.blogsport.de Thu, 21 Dec 2017 18:17:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Winterpause http://infoladeng16.blogsport.de/2017/12/21/winterpause/ http://infoladeng16.blogsport.de/2017/12/21/winterpause/#comments Thu, 21 Dec 2017 18:17:26 +0000 Administrator Aktuelles http://infoladeng16.blogsport.de/2017/12/21/winterpause/ Hallo everyone,

wir machen Winterpause.

D.h. bis zum 11.01. wird es keine regulären Oeffnungen geben. Und auch per Mail werden wir dann eher schwer erreichbar sein.
Ab dem 11.01. seid ihr dann wieder herzlich willkommen, mit uns gemeinsam am warmen Kamin Tee zu trinken oder euch aus dem reichhaltigen Sortiment zu bedienen.

Merry Crises and a happy new fear euch allen…

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Workshop: Solidarische Perspektiven entwickeln – jenseits von Wahlen und Populismus http://infoladeng16.blogsport.de/2017/09/25/workshop-solidarische-perspektiven-entwickeln-jenseits-von-wahlen-und-populismus/ http://infoladeng16.blogsport.de/2017/09/25/workshop-solidarische-perspektiven-entwickeln-jenseits-von-wahlen-und-populismus/#comments Mon, 25 Sep 2017 09:43:31 +0000 Administrator Aktuelles http://infoladeng16.blogsport.de/2017/09/25/workshop-solidarische-perspektiven-entwickeln-jenseits-von-wahlen-und-populismus/ Flyer_Solidarische_PerspektivenMit mehreren Landtagswahlen und der Bundestagswahl jetzt im September war 2017 wieder eines dieser „Super-Wahljahre“. Allgegenwärtig wird uns vorgemacht, dass die Wahlen unser Leben verändern und verbessern würden, wenn wir nur unsere Stimme abgäben.
Doch Wahlen sind nur eine abstrakte Form von Politik, die Mitbestimmung und Gestaltbarkeit simulieren. Die kapitalistischen Verhältnisse und das staatliche System als Ganzes stehen dabei nicht zur Wahl.
Ein solidarisches Miteinander ist auf diese Art und Weise nicht möglich.
Angeblich gibt es keine realen Alternativen dazu. Doch Alternativen gibt es, wir müssen sie nur (wieder) wahrnehmen, erproben und erfahrbar machen! Wir müssen uns und andere aktiv einbeziehen!
Lasst uns deshalb auf diesem Workshop Ideen dazu entwickeln, uns selbstbestimmt und solidarisch zu organisieren. Wir wollen bestehende Ansätze gemeinsam mit euch diskutieren und auf ihre Verbreitung hinwirken.
Lasst uns unser Leben in die eigenen Hände nehmen!

Der Workshop wird ca. 4 Stunden dauern. Er ist auf 20 Teilnehmer_innen begrenzt, deshalb bitten wir um eine Bestätigung per E-Mail. Wenn jemand Übersetzung wünscht, fragt bitte an, wir versuchen das dann zu organisieren. Eventuell können wir auch Kinderbetreuung anbieten.
Spontane Teilnahme ist möglich, solange Plätze frei sind. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Ort: Lesecafé G16, Gieszerstr.16 Leipzig (Plagwitz), Eingang über Radweg
Dienstag, 3. Oktober, 14:00 Uhr

E-Mail: solidarische_perspektiven@riseup.net

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Radical Bookfair Leipzig 22.07.2017 – 23.07.2017 http://infoladeng16.blogsport.de/2017/07/13/radical-bookfair-leipzig-22-07-2017-23-07-2017/ http://infoladeng16.blogsport.de/2017/07/13/radical-bookfair-leipzig-22-07-2017-23-07-2017/#comments Thu, 13 Jul 2017 15:46:05 +0000 Administrator Aktuelles http://infoladeng16.blogsport.de/2017/07/13/radical-bookfair-leipzig-22-07-2017-23-07-2017/ An diesen Tagen wird es die Möglichkeit geben, dass verschiedene
Gruppen/ Initiativen/ Verlage Infomaterial, Bücher, Zines ausstellen und somit
radikale Ideen und Gedanken Verbreitung finden. Außerdem wollen wir eine
Reihe von verschiedenen Workshops/Diskussionen anbieten. Hierzu sind Referent_Innen aus unterschiedlichen emanzipatorischen Zusammenhängen angefragt.
Natürlich wird es auch Essen und Trinken geben.

On this days we wish to give groups and initiatives the opportunity to
present different books and zines to spread radical ideas and thoughts.
Besides that, we offer some workshops, discussions and lectures,
which for we are in contact with several speakers from different
emancipatory backgrounds.
Of course, there will be also food and drinks.

https://radicalbookfairleipzig.blackblogs.org/

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Soziale Kampfbaustelle – Plagwitz/Lindenau http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/soziale-kampfbaustelle-plagwitzlindenau/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/soziale-kampfbaustelle-plagwitzlindenau/#comments Wed, 06 Jul 2016 18:45:08 +0000 Administrator Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/soziale-kampfbaustelle-plagwitzlindenau/ Abreißen. Umgraben. Aufbauen.
Soziale Kampfbaustelle im Leipziger Westen (Lindenau/Plagwitz) (15. – 22.08.16)

Das Viertel soll nicht schöner werden, sondern widerständiger.
Auf dem Camp der Sozialen Kampfbaustelle wollen wir uns als Betroffene von Ausgrenzung, Ausbeutung und Verdrängung organisieren. Auf dem Camp wird es Diskussionen, Ideenaustausch, Vernetzung, gemeinsame Aktionen, kollektive Widerstandsstrategien, ’ne Küche für Alle und Campingmöglichkeiten geben. Unser Ziel ist es, gemeinsam gegen unsere Unterdrückung zu kämpfen und sie langfristig abzuschaffen. Das Camp ist erst der Anfang.

Lindenau und Plagwitz verändern sich in atemberaubendem Tempo. Mieten und Preise steigen, arme Menschen werden verdrängt, andere Menschen rausgeworfen, Mieter*innen aus ihren Wohnungen geekelt. Und das alles nur um noch mehr Geld zu machen. Um die Menschen und ihre Bedürfnisse geht es dabei nicht. Um den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, braucht es Solidarität, gegenseitigen Respekt und gemeinsamen Widerstand gegen die alltäglichen kapitalistischen Zumutungen. Solidarität und Respekt entstehen erst, wenn Nachbar*innen sich kennenlernen und sich als Gleiche verstehen. Widerstand entsteht erst, wenn wir unsere Nachbar*innen nicht als Konkurrenten*innen wahrnehmen, sondern gemeinsame Interessen erkennen und gemeinsam handeln.

Die Soziale Kampfbaustelle ist ein soziales Experiment. Wir wollen näher zusammenrücken und neue Formen der Zwischenmenschlichkeit ausprobieren. Wir wollen uns aufeinander verlassen und uns vertrauen können. Dafür müssen wir als Erstes die Vereinsamung und Vereinzelung durchbrechen. Unser Widerstand muss dort beginnen, wo wir leben, hier im Kiez. Er beginnt bei uns und unseren eigenen Problemen.

Wir wollen gemeinschaftlich zusammenarbeiten, solidarisch im Alltag miteinander sein und uns gegenseitig helfen, die alltäglichen Bedürfnisse zu erfüllen. Dazu wollen wir über unsere eigenen Bedürfnisse und Probleme bei der Arbeit oder in der Mietwohnung, bei der Erziehung unserer Kinder und in unserer Freizeit reden. Wir haben alle Stress bei der Arbeit, beim Amt, zu Hause, mit den Vermieter*innen und Chefs. Wir können aber auch gemeinsam etwas dagegen tun und müssen nicht allein damit klar kommen.

Um dies dauerhaft zu schaffen, müssen wir Wege aus dem Kapitalismus suchen und sie umsetzen. Wir wollen Strukturen schaffen und Verhaltensweisen erlernen, die es uns ermöglichen, widerständig und revolutionär zu handeln. Dafür müssen alle mitbestimmen dürfen. Dafür sollen Alle an allem teilhaben können. Dafür müssen wir die herrschenden Eigentumsverhältnisse auflösen. Es braucht Freiheit und Fülle für Alle statt privatem Reichtum von Wenigen.

Wir brauchen keine Vormundschaften, keine Überwacher und Verwalter. Wir wollen keine Herrscher und keine Anführer. Niemand soll aufgrund seiner*ihrer Herkunft, Alters oder Geschlechts etc. ausgeschlossen oder diskriminiert werden. Wer andere ausschließen oder ihnen schaden will, hat auf dem Camp nichts zu suchen.

Kampfbaustelle

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Radical Bookfair – Leipzig http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/radical-bookfair-leipzig/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/radical-bookfair-leipzig/#comments Wed, 06 Jul 2016 18:42:08 +0000 Administrator Aktuelles Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/07/06/radical-bookfair-leipzig/ Radical Bookfair

An diesem Tag wird es die Möglichkeit geben, dass verschiedene Gruppen/ Initiativen/ Verlage Infomaterial, Bücher, Zines ausstellen und somit radikale Ideen und Gedanken Verbreitung finden. Außerdem wollen wir eine Reihe von verschiedenen Workshops/Diskussionen anbieten. Hierzu sind Referent_Innen aus unterschiedlichen emanzipatorischen Zusammenhängen angefragt.

bildet euch – bildet andere -bildet banden

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Hoyerswerda ’91 – Nichts und niemand ist vergessen http://infoladeng16.blogsport.de/2016/05/08/hoyerswerda-91-nichts-und-niemand-ist-vergessen/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/05/08/hoyerswerda-91-nichts-und-niemand-ist-vergessen/#comments Sun, 08 May 2016 16:11:45 +0000 Administrator Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/05/08/hoyerswerda-91-nichts-und-niemand-ist-vergessen/ Podiumsgespräch mit Manuell Alexandre Nhacutou, ehemaliger DDR-Vertragsarbeiter in Hoyerswerda, Julia Oelkers (Filmemacherin aus Berlin) und der Initiative “Pogrom 91”

Pogrom91

2016 jährt sich das rassistische Pogrom von Hoyerswerda zum 25. Mal. Aus diesem Anlass besprechen der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter Manuell Alexandre Nhacutou aus Mosambik und die Filmemacherin Julia Oelkers die Geschehnisse vom September 1991, deren Ursachen und Folgen sowie die aktuelle Gedenkpolitik in Erinnerung an das Ereignis. Auch der derzeitige Umgang mit Neonazis und Rassismus in Hoyerswerda im Kontext der aktuellen Zustände in Sachsen wird thematisiert.

Manuell Alexandre Nhacutou war in den 1980er Jahren DDR-Vertragsarbeiter in Hoyerswerda und wurde Zeuge der rassistischen Angriffe vom September 1991. Die Filmemacherin Julia Oelkers ist seit 1991 immer wieder in Hoyerswerda zu Besuch und begleitet die Entwicklung vor Ort mit der Kamera.

Die Veranstaltung wird mit aktuellen und älteren Filmaufnahmen von Julia Oelkers begleitet.

Donnerstag, 19. Mai 2016, 19:00 Uhr:
Conne Island – Koburger Straße 3 – 04277 Leipzig

Eine Veranstaltung von “Rassismus tötet!” Leipzig, Conne Island, out of focus film und der Initiative “Pogrom 91”, unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Weitere Infos: conne-island.de /// rassismus-toetet-leipzig.de

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Abschiebung stoppen – Bleiberecht für alle http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/abschiebung-stoppen-bleiberecht-fuer-alle/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/abschiebung-stoppen-bleiberecht-fuer-alle/#comments Wed, 20 Apr 2016 17:12:47 +0000 Administrator Aktuelles Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/abschiebung-stoppen-bleiberecht-fuer-alle/
Kommt zur Demo am 23. April 2016 um 14:00 Uhr am Augustusplatz!

Asylum Seekers Movement
https://asylumseekersmovement.wordpress.com/

Wenn ihr schon seit Sommer 2014 oder länger in Deutschland seid, werdet ihr euch wahrscheinlich an Non-Citizens aus Tschetschenien erinnern, die ihr in Lagern, auf der Straße, beim Sozialamt oder der Ausländerbehörde, etc. gesehen habt. Sie waren hier wegen politischer und finanzieller Probleme, die durch ausländische Intervention in ihrem Land verursacht wurden.

Aber jetzt, fast 2 Jahre nach diesem Sommer, sind kaum noch Tschetschen*innen hier, denn fast alle wurden nach Tschetschenien oder in Drittstaaten abgeschoben.

Das Gleiche passierte vorher schon Non-Citizens aus anderen Nationen, die hier Asyl suchten; sie wurden inoffiziell in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt, sie hatten noch weniger Aussicht auf Anerkennung ihres Asylantrags auf Basis ihres individuellen Falls, und letztendlich wurde ihre Abschiebung per Gesetz erlaubt.

Gleichzeitig mit der sogenannten “Flüchtlingskrise” und der Ankunft tausender neuer Non-Citizens in Deutschland, besonders aus Kriegsgebieten wie dem Irak und Syrien verabschiedete die deutsche Regierung 2015 mehrere Gesetze, die zum Ziel hatten:
– Deutschland weniger attraktiv für neue Geflüchtete zu machen,
– sogenannte “Wirtschaftsflüchtlinge” offiziell abzuschieben.

Die Folgen solcher Gesetze:
– Non-Citizens müssen bis zu 6 Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben,
– eigene Abschiebelager wurden errichtet für Non-Citizens, die auf Grund ihrer Nationalität oder der Drittstaatenregelung abgeschoben werden sollen,
– Kosovo, Mazedonien und Serbien wurden zu sicheren Herkunftsländern erklärt,
– es wurde mit massenhaften Abschiebungen auf Grund der Nationalität begonnen,
– der Einsatz von Charterflügen macht es schwer bis unmöglich die Abschiebung zu blockieren.
Im Gegensatz zur sogenannten “Willkommenskultur” werden solche Massenabschiebungen unbemerkt durchgeführt, ohne große Berichterstattung in den Medien.

Kurz gesagt: Deutschland will die Kapazitäten für Geflüchtete begrenzen, und wegen der großen Zahl neuer Asylsuchender müssen die “alten” Geflüchteten abgeschoben werden.

Nun gibt es Pläne, Tunesien, Algerien und Marokko zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, obwohl Non-Citizens aus diesen Ländern zur Zeit ohnehin kaum Chancen auf Asyl haben. Außerdem strebt Deutschland in Zusammenarbeit mit Ashraf Ghani, dem afghanischen Präsidenten, die Errichtung von “Schutzzonen” an und versucht zunehmend, abgewiesene afghanische Geflüchtete nach Afghanistan abzuschieben.

Deshalb wollen wir, “Asylum Seekers’ Movement”, eine Gruppe von Non-Citizens, auf dieses Thema aufmerksam machen und gegen die negativen Auswirkungen dieser Praxis auf das Leben der Menschen protestieren – mit einer Anti-Abschiebungs-Demo im Zentrum von Leipzig am 23. April.

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Aktionstag „La Via Campesina“ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/aktionstag-la-via-campesina/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/aktionstag-la-via-campesina/#comments Wed, 20 Apr 2016 17:01:59 +0000 Administrator Aktuelles Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/aktionstag-la-via-campesina/ La Via Campesina

In Sehlis begehen wir den Aktionstag „La Via Campesina“ in diesem Jahr zum fünften Mal und wollen wieder Inhaltliches mit Praxis und Selber-Tun verbinden, Ernstes mit Lustigem – mit Groß und Klein. Wieder geht es um die „Ernährungs-souveränität“ und Perspektiven für eine bessere Entwicklung – vor Ort und weltweit.

Dieser Aktionstag findet zu einer Zeit statt, in der Kleinbäuer_innen und Land-arbeiter_innen in ihren Kämpfen zunehmender Repression ausgesetzt sind: So wurde Anfang März Berta Caceres, die Koordinatorin des Bürgerrats der Allgemeinen und Indigen Organisationen von Honduras (COPINH), ermordet, eine Woche später wurde in Kolumbien ein Mitglied der Land-arbeiter_innen-Assoziation von Arauca getötet, drei weitere Mitglieder von FENSUAGRO wurden inhaftiert. Dies sind nur einige Beispiele für Bedrohungen, Inhaftierungen und Attentaten auf Menschen, die für ihre Rechte als Kleinbäuer_innen und Landarbeiter_innen eintreten. [MEHR INFOS: http://viacampesina.org]

In Europa sehen sich die Bäuer_innen weiter einem hohen Preisdruck ausgesetzt, dem im Rahmen einer stark industrialisierten Landwirtschaft oft nur die großen Betriebe standhalten können. Die Nutzung von vermutlich gesundheitsschädigenden Unkraut-vernichtungsmitteln wie Glyphosat erscheint angesichts dieser Rahmenbedingungen oft alternativlos, der Wachstumsdruck hin zu größeren Betrieben mit wenigen Angestellten ist enorm.

Während hier unsere Gesundheit und die Artenvielfalt eher still und leise gefährdet ist, ist das Leiden in der Massentierhaltung für viele Lebewesen sehr unmittelbar: So werden allein in Nordsachsen 6,6 Millionen Hühner in großen Farmen gehalten, 800,000 davon direkt vor unserer Haustür in Taucha.

Andererseits gibt es aber auch Gegenbewegungen:
Zunehmend steigen Bauernhöfe auf das Prinzip der „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi) um, bei der die Mitglieder die Landwirtschaft mittragen und mit-produzierend zu „Prosument_innen“ werden. Verbunden ist dies oftmals mit einer größeren Wertschätzung der Produkte sowie einem stärkeren Bewußtsein für den regionalen Anbau.
Nichtkommerzielle Projekte verschieben den Fokus noch stärker weg vom Waren-Charakter unserer Lebensmittel und fordern lang verinner-lichte Sichtweisen im real existierenden Kapitalismus heraus.

Wir freuen uns darauf, mit euch beim Aktionstag zu diesen Themen ins Gespräch zu kommen.

Die „La Via Campesina“-Vorbereitungsgruppe


Frühlingsfest und Aktionstag „La Via Campesina“ am Sonntag, dem 24.4.2016 ab 14 Uhr in Sehlis / Taucha
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No Border Camp 2016 http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/no-border-camp-2016/ http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/no-border-camp-2016/#comments Wed, 20 Apr 2016 16:58:55 +0000 Administrator Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2016/04/20/no-border-camp-2016/ No Border Camp 2016Today, with neoliberalism established across the planet, it is clear that capitalist relations are being intensified, together with nationalism and patriarchy. Fences and borders are being built not only in the physical space, but also across social relationships. However, the movements and transnational struggles of migrants are constantly producing new cracks in the system, new thresholds and pathways into an unexplored world.

More specifically, transnational and global agreements further liberalize “free” markets and the lifting of tariff restrictions further ensure property rights for the wealthy. At the same time the former social contract of the welfare state is breaking down and the neoliberal state is claiming the role of manager-partner of companies, keeping for itself solely the army and the police in order to retain some of its administrative and legislative power. Gender oppression, racism and fascism are being remobilized for the control of populations.

However, social struggles in the form of riots, rebellions, campaigns and movements both before and during the process of this recent “crisis”, seriously challenge all this. Prime examples are the riots in the French banlieues in November and December 2005, the Oaxaca Commune in 2006, the riots in December 2008 in Greece, the magnificently widespread Arab Spring in 2011, the Indignados Citizens Movements in Spain in 2011, the London riots in 2011, the “Occupy” movement in the USA in 2011 and 2012, the uprising at the Gezi park in Istanbul in June 2013, the Brazilian Spring in 2013, the uprisings in Bosnia and other Balkan States during 2013-2014.

The response of neoliberalism to the recent structural crisis, one that is interpreted by some as a crisis of over-accumulation, by others as a result of civil disobedience, or as the long expected explosion of “abstract labor” in a fully monetarized economy, to extend and intensify its strategy of land-grabbing and pillage of resources, of means of production and of reproduction of whole societies.

Austerity programs in the countries of the European South, war, religious intolerance and the intensification of gender oppression in the countries of the Arab Spring are part of the same strategy. Thus, whole populations are made to abandon their homes. These people, deprived of their natural and social space, migrate, cross borders, fences, barbed wire, rivers, seas, mines and police patrols. They also face exploitation by traffickers, they are detained in concentration camps and then they are forced to search for a job (usually in the black market, often unpaid) even under extremely dire conditions. Most end up unemployed and they form a kind of reserve workforce or are forced into prostitution, trafficking networks and organ smuggling.

While more people need to move, more fences are being built. Fortress Europe rises from the ashes of its own crisis by using police procedures and policies of control, imprisonment, pushbacks, illegalization and penalization of the populations in motion. Police and military operations are intensified, N.A.T.O enters the picture, discriminations between immigrants and refugees are constructed and finally concentration camps, hot spots and pushback centers pivot the management of migrant people.

Migrants moving from Africa and the Middle East towards Europe have challenged and fought against borders and national and supranational policies in practice. During the last months, hundreds of thousands of populations have crossed borders, and the movements for solidarity and emancipation are flourishing. The migrants’ movement with all its inventiveness and ingenuity proves that desires, social relationships and dreams cannot be imprisoned. Their power goes beyond borders and fences.

It also shows that the motives for migration are mostly to be found in the complex intersections of gender, ethnic, cultural, religious or class discrimination and oppression. Populations in forced mobility develop survival strategies, activate subjective capabilities, coordinate social relationships with other moving people and simultaneously, they create social networks with those they leave behind.

Therefore, we believe that we should understand but then go beyond the idea that perceives the state, capital, patriarchy and racism as totally dominant upon human subjects, and hence also immigrants as submissive victims in need only of charity, compassion and saving.

In the last few months, immigrants and people in solidarity with them have met within and beyond the kaleidoscopic fields opened by the crisis. We believe that meetings and struggles should be encouraged, should acquire steady and lasting structures and reinvent the joy and the charm of companionship and sharing.

For all these reasons, we think it’s crucial that we organize an international No Border Camp this summer in Thessaloniki.

http://noborder2016.espivblogs.net/

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Einladung an die radikale Linke http://infoladeng16.blogsport.de/2015/12/29/einladung-an-die-radikale-linke/ http://infoladeng16.blogsport.de/2015/12/29/einladung-an-die-radikale-linke/#comments Tue, 29 Dec 2015 18:38:16 +0000 Administrator Aktuelles Termine http://infoladeng16.blogsport.de/2015/12/29/einladung-an-die-radikale-linke/ Einladung von …Ums Ganze an die radikale Linke zu einem Treffen zwecks Planung einer Mitmach-Kampagne und Verständigung über die kommenden Tage Wir müssen reden

So schnell kann es gehen. Nach der erfolgreichen Erpressung Griechenlands durch Troika und Bundesregierung schien im Sommer erstmal wieder linke Ratlosigkeit angesagt – selbst bei denen, die keine große Hoffnung in die staatliche Zähmung des Kapitalismus oder ein soziales Europa setzen. Aber die Siegesfeier des Europas, in dem „nun wieder deutsch gesprochen“ werden sollte, war ziemlich kurz. Zahllose Menschen umgingen die Abschottung der Festung und kamen trotz mehrfach gestaffelter Grenzen und einem gewalttätigen Rassismus auf den Straßen einfach selber ins Herz des Krisenregimes. Das Ergebnis: Das Dublin-System der Abschottung und Abschiebung ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung ist auch ein Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit einer breiten & grenzübergreifenden antirassistischen Bewegung.

Natürlich: Die Geflüchteten sind nicht hierhergekommen um den Kommunismus auszurufen und einfach war an ihrer Reise meist nicht. Im Gegenteil. Das Leid der Ertrunkenen und Ertrinkenden, der Eingesperrten und in Turnhallen Isolierten übersteigt die Vorstellungskraft der Meisten von uns. Es gibt ein Elend, dass sich der Erzählbarkeit entzieht. Ganz zu schweigen von dem Grauen, dass sich mit freundlicher Genehmigung der imperialen Mächte immer noch in Syrien und an zahlreichen anderen Orten abspielt. Zugleich ist genau dieses Elend nun nicht mehr ignorierbar. Die Kosten des europäischen Wettbewerbsstaates (german style) haben mit den Grenzen auch die Wahrnehmungsschwelle überschritten. Sie sind nicht mehr unsichtbar. Sie sind hier – und alle müssen sie sehen. Das Verdrängte ist wieder da. Das ist es, was die Experten der Abschottung wie die Rassisten auf den Straßen mehr noch als jede Angst vor Verteilungskämpfen in Paranoia und Hysterie treibt.

Hey Antifra, wir müssen mal reden…

Viel richtiges ist dazu in den letzten Monaten schon gesagt und getan worden. Eine Menge Genoss*innen haben sich in der konkreten Unterstützungsarbeit engagiert oder mit selbstorganisierten Konvois von der BRD über Österreich bis auf den Balkan konkrete Fluchthilfe geleistet. Bei zahlreichen Demos und Aktionen, von München bis Köln, Hamburg bis Berlin wurde deutlich gemacht, dass es keine „Flüchtlingskrise“, sondern eine der kapitalistischen Reichtumsverteilung und seiner Produktion gibt. Die Aufmärsche der völkischen Kulturkämpfer, von Pegida, AfD und Co, sind immer wieder mit direktem Widerstand konfrontiert worden. Auch gegen die staatlichen Versuche mit einer erneuten Verschärfung des Asylrechts auf die Autonomie der Migration zu antworten gab es diverse Protestaktionen. Und in Göttingen, Berlin, Bremen, Frankfurt und einigen anderen Städten haben schon praktische Initiativen zur Schaffung sozialer Zentren für Geflüchtete stattgefunden. Klar ist: Solidarität muss politisch werden.

Aber selbst wenn es schlimmeres gibt, als wenn die Welt sich schneller dreht als die radikale Linke – seien wir ehrlich: viel erreicht haben wir bisher nicht. Weder in Bezug auf die Einbindung der zahlreichen neuen Leute, die sich jetzt politisiert haben, noch im Hinblick auf das Ziel, Sand im wiederanlaufenden Getriebe der Abschottungsmaschinerie zu sein. Auch gegen die längst laufenden Versuche, Geflüchtete und Hartzer in der Konkurrenz gegen einander auszuspielen, haben wir noch keine ausreichende Antwort. Zumal zwar viel von Fluchtursachen, aber wenig von ihren deutschen und europäischen Verwaltern gesprochen wird – so als wäre der soziale Zerfall der Peripherie ein natürliches Schicksal und nicht das Ergebnis des globalen Kapitalismus. Mehr noch: Mit der AfD als organisatorischem Rückgrat einer neuen Rechten wird die gesellschaftliche Diskussion langsam, aber sicher, immer weiter nach rechts verschoben. Die Chance zur gemeinsamen Veränderung der Verhältnisse, die die Fluchtbewegungen bieten, wird zu einer ethnischen Bedrohung umgelogen. Außerdem sitzen viele Menschen, die es hierhergeschafft haben, schon wieder isoliert in Lagern, während die Grenzen der Festung Europa gerade bis in die Türkei vorverlagert werden. Spätestens der islamistische Terror von Paris, der uns eine Logik aufzwingen will, in der sich Sicherheitswahn, Rassismus und Fundamentalismus gegenseitig hochschaukeln können, hat es sehr deutlich gemacht: Uns läuft die Zeit davon.

Wir müssen jetzt mehr als „Hauptsache irgendwas“ tun. Nämlich unsere begrenzten Kräfte bündeln, uns finden, die Hebel da ansetzen, wo es weh tut – uns koordinieren. Das ist keine Frage des „richtigen Themas“. Der Kampf gegen das Krisenregime eines autoritären Wettbewerbsstaates und die Versuche, Löcher in das Grenzregime von Auslese und Abschottung zu reißen, gehören zusammen. Nur dann gibt es eine Perspektive auf Befreiung, die mehr ist als der Einstieg in die nächste Runde im Kampf aller gegen alle. Und, na klar, dafür muss die Solidarität politisch werden – die Frage ist jetzt nur: Wie? Und vor allem: wie weiter?

Karten auf den Tisch – and fight the game

Einiges können wir aus diesem Herbst lernen und es zeichnen sich schon einige Initiativen ab. Mit den „Stadt für alle“-Bündnissen kann die Auseinandersetzung um Wohnraum und den Zugang zur öffentlichen Infrastruktur gemeinsam aufgenommen werden. Breite Bündnisse gegen Aufmärsche von AfD und Pegida können wichtige Schritte sein, um dem Mob nicht die Straße zu überlassen. Auch Blockupy kann wieder ein Kristallisation- und Bezugspunkt werden, wenn es gelingt die Kämpfe zu verbinden. Und lokal sind die Situationen ohnehin so unterschiedliche, dass wir flexibel bleiben müssen. Aber: Wir denken, dass die radikale, antiautoritäre Linke mehr tun kann – und mehr tun muss – als nur dabei zu sein. Wir glauben, es braucht in und neben all diesen Initiativen die Sichtbarkeit einer praktischen Perspektive jenseits von Staat, Nation und Kapital.

Wir haben bereits einige Ideen, wie Schritte dahin aussehen könnten. Zum ersten planen wir lokale Angebot für all diejenigen Jungen und Alten zu schaffen, die jetzt aktiv geworden sind und Bock auf linksradikales Allerlei haben. Zum zweiten schwebt uns eine gemeinsame Antifa-Plattform vor, mit der wir den völkischen Rollback und dessen organisatorischen Kern, die AfD samt ihren Etablierungsversuchen in den kommenden Wahlkämpfen, bundesweit ins Visier nehmen können. Und zum dritten haben wir Ideen, wie wir gemeinsam mit Geflüchteten Widerstand gegen Abschiebungen und Lagerzwang organisieren und einigen Fluchtverursacher und Profiteuren hierzulande auf die Pelle rücken könnten. Auch Anlässe an denen wir diese Bemühungen öffentlichkeitswirksam zusammenführen könnten, bieten sich bereits an: Der AfD-Programmparteitag im Frühjahr, ein dezentraler Aktionstag gegen die Fluchtverursacher, der antinationale Feiertag am 3. Oktober im Pegida-Country Sachsen oder auch ein Ausflug an den schönsten Zaun Österreichs in Spielfeld, etc. pp. – es gibt eine Menge Möglichkeiten. Man sieht: Wie immer haben wir uns viel vorgenommen. Aber es gibt ja auch viel zu tun. Zeit zu überlegen wie. Deswegen wollen wir all das und gerne noch viel mehr, zusammen mit euch besprechen. Kommt ihr?

Ort: Frankfurt (Genauer Ort wird Anfang Januar nachgereicht)
Zeit: 31. Januar 2016

…ums Ganze! im Dezember 2015

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