Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Aktionstag „La Via Campesina“

La Via Campesina

In Sehlis begehen wir den Aktionstag „La Via Campesina“ in diesem Jahr zum fünften Mal und wollen wieder Inhaltliches mit Praxis und Selber-Tun verbinden, Ernstes mit Lustigem – mit Groß und Klein. Wieder geht es um die „Ernährungs-souveränität“ und Perspektiven für eine bessere Entwicklung – vor Ort und weltweit.

Dieser Aktionstag findet zu einer Zeit statt, in der Kleinbäuer_innen und Land-arbeiter_innen in ihren Kämpfen zunehmender Repression ausgesetzt sind: So wurde Anfang März Berta Caceres, die Koordinatorin des Bürgerrats der Allgemeinen und Indigen Organisationen von Honduras (COPINH), ermordet, eine Woche später wurde in Kolumbien ein Mitglied der Land-arbeiter_innen-Assoziation von Arauca getötet, drei weitere Mitglieder von FENSUAGRO wurden inhaftiert. Dies sind nur einige Beispiele für Bedrohungen, Inhaftierungen und Attentaten auf Menschen, die für ihre Rechte als Kleinbäuer_innen und Landarbeiter_innen eintreten. [MEHR INFOS: http://viacampesina.org]
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Einladung an die radikale Linke

Einladung von …Ums Ganze an die radikale Linke zu einem Treffen zwecks Planung einer Mitmach-Kampagne und Verständigung über die kommenden Tage Wir müssen reden

So schnell kann es gehen. Nach der erfolgreichen Erpressung Griechenlands durch Troika und Bundesregierung schien im Sommer erstmal wieder linke Ratlosigkeit angesagt – selbst bei denen, die keine große Hoffnung in die staatliche Zähmung des Kapitalismus oder ein soziales Europa setzen. Aber die Siegesfeier des Europas, in dem „nun wieder deutsch gesprochen“ werden sollte, war ziemlich kurz. Zahllose Menschen umgingen die Abschottung der Festung und kamen trotz mehrfach gestaffelter Grenzen und einem gewalttätigen Rassismus auf den Straßen einfach selber ins Herz des Krisenregimes. Das Ergebnis: Das Dublin-System der Abschottung und Abschiebung ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung ist auch ein Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit einer breiten & grenzübergreifenden antirassistischen Bewegung.

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Neonaziaufmärsche am 12.12 in Leipzig-Connewitz verhindern

Straight outta ConnewitzAm 12.12 wollen Neonazis einen Sternmarsch durch Leipzig-Connewitz durchführen. Angemeldet sind aktuell drei Demonstrationen aus dem Spektrum von „Thügida“ (Michael Fischer), „Offensive für Deutschland“ (Silvio Rösler) und „Die Rechte“– Sachsen (Alexander Kurth). Insgesamt rechnen die Veranstalter mit bis zu 1000 Teilnehmer*innen.

Der ausgewählte Stadtteil ist dabei nicht wahllos ausgesucht. Connewitz stellt im braunen Sachsen eine besondere Nachbarschaft da, in der Menschen nicht Gefahr laufen unbehelligt angegriffen zu werden, wo sich kein rassistischer Mob bildet und wo Flüchtlinge nicht unbeantwortet polizeilichen Kontrollen unterzogen werden. Genau dieser Zustand ist den Nazis und Rassist*innen von „Die Rechte“, „OfD“ und wie sie alle heißen, genauso wie dem Freistaat Sachsen ein Dorn im Auge. Denn hier laufen die deutschen Zustände nicht so reibungslos ab, wie im restlichen Sachsen.
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AKTUELL: Repression in Leipzig

Im Juni gab es in Leipzig zwei Hausdurchsuchungen: eine stand im Zusammenhang mit Gegenaktivitäten zu dem Naziaufmarsch in Döbeln am 05.10.2013, die andere mit den Ereignissen vom 05.06.2015. Im Zuge dessen wurde nach den Verlautbarungen in der Presse auch eine SOKO gebildet, die intensive Spurensicherung betreibt. Weitere Hausdurchsuchungen bis hin zu einer Erweiterung des nach wie vor bestehenden §129-Verfahren sind somit durchaus denkbar. Deswegen nimm dir ab und zu mal die Zeit deine Wohnung gründlich nach Dingen zu durchkämmen, die den Cops bei einer Hausdurchsuchung nicht in die Hände fallen sollten. Telefonnummern, Adressbücher, Fotos von den letzten Demos, hingekritzelte Notizen, Protokolle von Treffen, Flyer und Co – all diese und weitere „Zufallsfunde“ werden nur allzu gerne von den Repressionsorganen bei einer Hausdurchsuchung mitgenommen.

Lasst euch nicht verunsichern! Schlagt denen die Tür vor der Nase zu oder fordert sie auf sich zu verpissen!
Aber auch Kontrollen auf der Straße und weitere Schikanen durch die Cops, wie etwa DNA-Entnahmen, können zunehmen. Sofern ihr davon betroffen seid, informiert euch auf unserer Homepage und kommt in unsere Sprechstunde.

Und im Übrigen gilt: Keine Gerüchte! Keine Spekulationen! Insbesondere Indymedia, Facebook, Twitter und Co. sind wahre Fundgruben für Fahndungszwecke. Machen wir es den Verfolgungsbehörden nicht unbedingt leichter als nötig!

Anquatschversuche
Am Mittwoch, den 08.07.2015 kam es in Leipzig gleich zu mehreren Anquatschversuchen durch das Sächsische Landesamt für Verfassungsschutz (eigene Angabe). Die Verfassungsschützer*innen waren in Teams zu je 2 Personen unterwegs.

Anna & Arthur halten das Maul!

mehr Infos zum Umgang mit Bullen, Verfassungsschützern und zum Verhalten bei Durchsuchungen u.ä. gibt’s beim Ermittlungsausschuss: http://antirepression.noblogs.org/

Erstes Beyond Europe Camp | 18.-25. August

Seit dem Blockupy- und M18-Aktionstag am 18.03.2015 in Frankfurt am Main kursiert die Idee eines Beyond Europe-Camps in sämtlichen internen Diskussionen und Nachbereitungen. In den letzten drei Wochen hat diese Idee nun konkretere Formen angenommen: Auf die Initiative des Netzwerkes „Antiautoritäre Bewegung“aus Thessaloniki wird ein erstes solches Camp vom 18. bis 25. August 2015 im Nordosten Chalkdikis in Griechenland stattfinden.

Warum ein Beyond Europe-Camp? Bereits Wochen vor dem Aktionstag in Frankfurt a.M. deutete sich an, dass Beyond Europe einen physischen Raum der Zusammenkunft braucht. Vor allem denjenigen Genoss*innen, die nicht regelmäßig und intensiv den Beyond Europe-Prozess verfolgen, muss eine Möglichkeit gegeben sein, sich besser kennenzulernen und ihrerseits die Dynamik eines internationalen Austausches aufzubauen. Wie ihr alle wisst ist Beyond Europe immer noch in einer experimentellen Phase – deshalb waren und sind das sich Kennenlernen und der Austauschprozess nach wie vor hohe Prioritäten.

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