Archiv für März 2013

Buchvorstellung und Vortrag: Antifa. Geschichte und Organisierung

Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Klein- und Großstadt existieren Antifa-Gruppen, viele Jugendliche finden über die Jugendantifa zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden.

Doch was zeichnet diesen autonomen Antifaschismus aus? Wo liegen seine historischen Wurzeln und theoretischen Bezugspunkte? Die Endphase der Weimarer Republik, in der die historische Antifaschistische Aktion entstand, ist kaum mit den heutigen Bedingungen der autonomen Antifa zu vergleichen. Dazwischen lag nicht nur der Bruch, den Nationalsozialismus und Shoah für jedes linksradikale Engagement in Deutschland bedeuteten, auch die Entwicklung in der BRD und dem wiedervereinigten Deutschland schufen jeweils neue historische Bedingungen, denen sich revolutionäre AntifaschistInnen stellen mussten.

Ihnen allen gemeinsam ist jedoch die, in Max Horkheimers Diktum „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ formulierte Position gegen die kapitalistische Gesellschaft und eine Perspektive auf Überwindung aller Herrschaftsverhältnisse.

Buchvorstellung & Diskussion

Le­se­café, Gie­ßer­stra­ße 16 | Antifa – Geschichte und Organisierung
06.​04.​2013 | 17.​00 Uhr