Workshop: Solidarische Perspektiven entwickeln – jenseits von Wahlen und Populismus

Flyer_Solidarische_PerspektivenMit mehreren Landtagswahlen und der Bundestagswahl jetzt im September war 2017 wieder eines dieser „Super-Wahljahre“. Allgegenwärtig wird uns vorgemacht, dass die Wahlen unser Leben verändern und verbessern würden, wenn wir nur unsere Stimme abgäben.
Doch Wahlen sind nur eine abstrakte Form von Politik, die Mitbestimmung und Gestaltbarkeit simulieren. Die kapitalistischen Verhältnisse und das staatliche System als Ganzes stehen dabei nicht zur Wahl.
Ein solidarisches Miteinander ist auf diese Art und Weise nicht möglich.
Angeblich gibt es keine realen Alternativen dazu. Doch Alternativen gibt es, wir müssen sie nur (wieder) wahrnehmen, erproben und erfahrbar machen! Wir müssen uns und andere aktiv einbeziehen!
Lasst uns deshalb auf diesem Workshop Ideen dazu entwickeln, uns selbstbestimmt und solidarisch zu organisieren. Wir wollen bestehende Ansätze gemeinsam mit euch diskutieren und auf ihre Verbreitung hinwirken.
Lasst uns unser Leben in die eigenen Hände nehmen!

Der Workshop wird ca. 4 Stunden dauern. Er ist auf 20 Teilnehmer_innen begrenzt, deshalb bitten wir um eine Bestätigung per E-Mail. Wenn jemand Übersetzung wünscht, fragt bitte an, wir versuchen das dann zu organisieren. Eventuell können wir auch Kinderbetreuung anbieten.
Spontane Teilnahme ist möglich, solange Plätze frei sind. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Ort: Lesecafé G16, Gieszerstr.16 Leipzig (Plagwitz), Eingang über Radweg
Dienstag, 3. Oktober, 14:00 Uhr

E-Mail: solidarische_perspektiven@riseup.net

Radical Bookfair Leipzig 22.07.2017 – 23.07.2017

An diesen Tagen wird es die Möglichkeit geben, dass verschiedene
Gruppen/ Initiativen/ Verlage Infomaterial, Bücher, Zines ausstellen und somit
radikale Ideen und Gedanken Verbreitung finden. Außerdem wollen wir eine
Reihe von verschiedenen Workshops/Diskussionen anbieten. Hierzu sind Referent_Innen aus unterschiedlichen emanzipatorischen Zusammenhängen angefragt.
Natürlich wird es auch Essen und Trinken geben.

On this days we wish to give groups and initiatives the opportunity to
present different books and zines to spread radical ideas and thoughts.
Besides that, we offer some workshops, discussions and lectures,
which for we are in contact with several speakers from different
emancipatory backgrounds.
Of course, there will be also food and drinks.

https://radicalbookfairleipzig.blackblogs.org/

Soziale Kampfbaustelle – Plagwitz/Lindenau

Abreißen. Umgraben. Aufbauen.
Soziale Kampfbaustelle im Leipziger Westen (Lindenau/Plagwitz) (15. – 22.08.16)

Das Viertel soll nicht schöner werden, sondern widerständiger.
Auf dem Camp der Sozialen Kampfbaustelle wollen wir uns als Betroffene von Ausgrenzung, Ausbeutung und Verdrängung organisieren. Auf dem Camp wird es Diskussionen, Ideenaustausch, Vernetzung, gemeinsame Aktionen, kollektive Widerstandsstrategien, ’ne Küche für Alle und Campingmöglichkeiten geben. Unser Ziel ist es, gemeinsam gegen unsere Unterdrückung zu kämpfen und sie langfristig abzuschaffen. Das Camp ist erst der Anfang.
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Radical Bookfair – Leipzig

Radical Bookfair

An diesem Tag wird es die Möglichkeit geben, dass verschiedene Gruppen/ Initiativen/ Verlage Infomaterial, Bücher, Zines ausstellen und somit radikale Ideen und Gedanken Verbreitung finden. Außerdem wollen wir eine Reihe von verschiedenen Workshops/Diskussionen anbieten. Hierzu sind Referent_Innen aus unterschiedlichen emanzipatorischen Zusammenhängen angefragt.

bildet euch – bildet andere -bildet banden

Hoyerswerda ’91 – Nichts und niemand ist vergessen

Podiumsgespräch mit Manuell Alexandre Nhacutou, ehemaliger DDR-Vertragsarbeiter in Hoyerswerda, Julia Oelkers (Filmemacherin aus Berlin) und der Initiative “Pogrom 91”

Pogrom91

2016 jährt sich das rassistische Pogrom von Hoyerswerda zum 25. Mal. Aus diesem Anlass besprechen der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter Manuell Alexandre Nhacutou aus Mosambik und die Filmemacherin Julia Oelkers die Geschehnisse vom September 1991, deren Ursachen und Folgen sowie die aktuelle Gedenkpolitik in Erinnerung an das Ereignis. Auch der derzeitige Umgang mit Neonazis und Rassismus in Hoyerswerda im Kontext der aktuellen Zustände in Sachsen wird thematisiert.

Manuell Alexandre Nhacutou war in den 1980er Jahren DDR-Vertragsarbeiter in Hoyerswerda und wurde Zeuge der rassistischen Angriffe vom September 1991. Die Filmemacherin Julia Oelkers ist seit 1991 immer wieder in Hoyerswerda zu Besuch und begleitet die Entwicklung vor Ort mit der Kamera.

Die Veranstaltung wird mit aktuellen und älteren Filmaufnahmen von Julia Oelkers begleitet.

Donnerstag, 19. Mai 2016, 19:00 Uhr:
Conne Island – Koburger Straße 3 – 04277 Leipzig

Eine Veranstaltung von “Rassismus tötet!” Leipzig, Conne Island, out of focus film und der Initiative “Pogrom 91”, unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Weitere Infos: conne-island.de /// rassismus-toetet-leipzig.de